08.07.19 Tegernsee – Kreuth (15 km, 200/150 hm)

Für dieses Jahr haben wir uns (Andrea, Bianca, Rupert und ich) die Alpenüberquerung von Gmund nach Sterzing vorgenommen (https://www.die-alpenueberquerung.com)

Nachdem die zweite Etappe des Weges von den Höhenmetern eine der anstrengendsten werden wird und durch unsere Übernachtungswahl auch eine der längsten, haben wir uns dazu einstimmig entschlossen die erste Etappe zu verkürzen, um uns einen sanften Einstieg zu gönnen.

So starteten wir erst in Tegernsee und ersparten uns ca 1,5 Stunden.

Nach einem gemütlichen Frühstück beim Kistenpfennig sind Rupert, Lisa und ich zur S-Bahn los. Auf dem Weg fiel mir ein, daß mein Personalausweis doch ein recht wichtiges Gepäckstück wäre, zumal wir ja durch Österreich und Italien kommen. Also rannte ich schnell zurück und schnappte mir dabei auch gleich Lisas Impfbuch, um ggf ihre aktuelle Tollwut Impfung beweisen zu können.

Am Bahnsteig angekommen, mussten wir feststellen, daß unsere Bahn bereits weg war. Zum Glück hatten wir zeitlich alles mit viel Luft geplant und konnten noch locker eine später nehmen.

An der Donnersbergerbrücke warteten bereits Andrea und Bianca auf uns.

Als der BOB reinfuhr sprangen wir zunächst in das Abteil, das nach Gmund fuhr.

„Alles raus ! Das ist das falsche Abteil !“, meinte Bianca.

Also stiegen wir schnell ins nächste. Dort merkten wir aber, daß wir in dem Abteil nach Bayrischzell gelandetet sind. Der Zug fuhr aber bereits ab.

Der Zug teilt sich ab Holzkirchen in 3 Teile : nach Tegernsee, Bayrischzell und Bad Tölz.

Gmund liegt aber auf der Tegernseer Richtung. Das fiel uns dann auch wieder ein. Auch unsere sehr nette Schaffnerin, die sich sehr für Lisa interessierte und bis Holzkirchen niemanden mehr kontrollierte, bestätigte uns das. Wir entschlossen uns aber erst in Holzkirchen umzusteigen.

Um ca 11:15 Uhr kamen wir in Tegernsee an und holten erst mal unsere Regenkleidung heraus.

Trotz Regen stapfen wir fröhlich drauf los und verpassten fast die erste Abzweigung.

Nach Tegernsee kann man eine Ruderfähre nach Rottach-Egern nehmen. Aber leider schien sie nicht zu fahren. Da der Regen aufgehört hatte, nahmen wir uns kurz Zeit für eine Pause um unsere Regenkleidung auszuziehen. Das muss der Ruderfährmann gesehen haben, denn kurz darauf kam er mit dem Auto angefahren, drehte die Scheibe runter und meinte zu Andrea und Bianca, dass er uns rüberrudern könnte, wenn wir noch 15 Minuten warten würden. Das taten wir für das kleine Highlight natürlich gerne.

Bei der Verabschiedung fragten wir den Fährmann noch nach seiner Wetterprognose. In ca 1 Stunde sollte es erneut einen Regenschauer geben. Wir überlegten, erstmal durch den Wald nach Trinis an der Weißach zu gehen und dort die Regendusch in einer Einkehr abzuwarten.

Der Weg durch die Strassen von Rottach-Egern weckten in uns allerdings bald den Appetit und wir entschlossen uns doch noch im Ort etwas zusuchen.

Die erste Einkehr auf meiner alten Handykarte gab es schon nicht mehr.

Bianca hatte als einzige von uns noch ihre Regenklamotten an und wollte sie jetzt ausziehen, weil ihr zu warm wurde. Aufs Stichwort fing es natürlich im selben Augenblick wieder an zu regnen. Nichts wie hinein in die nächstgelegene Einkehr !

Diese war auch zugleich die letzte vor dem Waldweg nach Trinis, aber hatte leider montags ihren Ruhetag …

Zum Glück hatte sie aber trockene Sitzgelegenheiten, auf denen wir den Schauer abwarten konnten. Lisa hatte bereits die Nase voll vom feuchten Wetter.

Als der Regen etwas nachließ, gingen wir weiter und wurden mit einer schönen Aussicht belohnt

Kurz danach kamen wir am Gasthof Alpenwildpark an, der erst dienstags Ruhetag hat und ließen uns nicht lange bitten. Eine sehr nette und schlagfertige Bedienung machte aus der Pause ein lustiges Erlebnis.

Danach führte uns der Weg entlang der Weißach auf einen waldigen und schönen Lehr- und Spielpfad.

Lisa flippte erstmal aus und zog Rupert über Stock und Stein

Wir reagierten uns da eher beim Wasserspiel oder auf der Schaukel ab.

Kleine Weggefährten

Gegen 17:30 Uhr kamen wir bei unserer Übernachtung in Kreuth an. Zeit für ein Selbstauslöser Bild

Am Abend gab es für alle 1/2 Kaiserschnarrn

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4 Antworten zu 08.07.19 Tegernsee – Kreuth (15 km, 200/150 hm)

  1. Vera schreibt:

    Zumindest ist es nicht mehr so heiß. Wünsch Euch für die nächsten Tage aber wieder besseres Wetter und keine Blasen. Und falls ihr morgen an der Königsalm (bei Wildbad Kreuth) vorbeikommt, sag der Almerin Irmi einen schönen Gruß von mir. Wie lange dauert die Tour denn insgesamt?

    • blubber72 schreibt:

      Hallo Voera,
      Stimmt – Hitze ist viel schlimmer. Aber dampfig war es trotzdem 😉
      An der Alm müssten wir eigentlich vorbeikommen

      Wann warst du da ?
      Ist ja lustig, dass du Irmi kennst.
      Liebe Grüße
      Sonja

      • Vera schreibt:

        Hallo Sonja,
        die Hitze ist ja erstmal vorbei, hoff Ihr habt auch warme Sachen mit!
        Irmi kommt eigentlich aus Feilnbach, ist eine Freundin von mir, die jetzt dort 2 Monate arbeitet.
        Ich hab sie vor Pfingsten schon mal besucht und mir die Alm angesehen. Wär ja lustig, wenn ihr sie morgen trefft (morgen ist aber glaub ich auch Ruhetag und vielleicht ist sie gar nicht da …)

        Dann noch eine schöne Wanderung.
        Viele Grüße
        Vöra

    • blubber72 schreibt:

      Wir sind insgesamt 9 Tage unterwegs – einer davon ist aber ein Pausentag in Hochfügen

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